PSE Newsletter Nr. 78

Nr. 78, März 2018

Für ein Kinderlächeln – PSE, Januar, Februar, März 2018, Nr. 78

 

Aus dem Elend zu einem Beruf – das klappt tatsächlich!

 

Das Elend ist nicht in jedem Fall offensichtlich.  In einem sich rasch entwickelnden Land, da versteckt es sich und man kann es übersehen.  Aber natürlich gibt es das Elend trotzdem, besonders für die Familien, die unter dem Regime der Roten Khmer keine Ausbildung erhalten haben und ohne diese keine Arbeit finden können.  Diese schlagen sich mit unsicheren kleinen Jobs durch, aber können mit der Entwicklung des Landes nicht mithalten.  Daher ist es vital, dass ihre Kinder eine richtige Bildung und Ausbildung erhalten.  Das wussten schon vor 22 Jahren die Kinder, die uns um etwas Essen baten und darum, zur Schule gehen zu dürfen.  Das war der Anfang von PSE.

 

Aber natürlich kann kein Kind friedlich lernen, wenn seine Familie tief im Elend steckt, es kann es sogar überhaupt nicht, wenn dieselbe Familie seine Hilfe zum Überleben nötig hat.  Wir ermöglichen also den Schulbesuch der Kinder, indem wir auch den Familien das Nötigste geben, damit der Schulbesuch sich unter den bestmöglichen Bedingungen vollziehen kann.

 

Diese Familien haben wir in 4 Kategorien eingeordnet, der Armut entsprechend.  Die 1. Kategorie sind die Ärmsten der Armen, jene, die weniger als 1,90 $ pro Person und Tag zum Leben haben (das ist die Armutsgrenze in Kambodscha, in den Städten).  Sie werden durch alle Hilfsprogramme von PSE unterstützt und sind die Mehrzahl unserer Familien: 58 %.  Danach die 2. Kategorie, etwas weniger arm, die zwischen 1,90 und 2,61 $ pro Person und Tag haben, das sind 38 % unserer Familien.  Die 3. Kategorie, mit nur 4 % vertreten, die zwischen 2,62 und 3,33 $ verdienen und schließlich die 4. Kategorie, nur 1 %, die zwischen 3,35 und 4 $ zum Leben haben.  Diese beiden Kategorien, an der oberen Grenze unserer Bedingungen, erhalten die Schul- und Lehrausbildung, diese gelten wirklich für alle, auch für jene mit Lernproblemen, aber diese letzten tragen finanziell zur Ausbildung bei, je nach ihren Möglichkeiten und werden nicht durch alle anderen Programme unterstützt.

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