PSE Newsletter Nr. 79

Nr. 79, Juni 2018

Für ein Kinderlächeln – PSE, April, Mai, Juni 2018, Nr. 79

 

Von der Tour de France zurück

 

Nach um die 10 000 km und 37 Abendveranstaltungen ist nun das gesamte Material wieder an seinem gewohnten Stapelplatz eingelagert.  Ich möchte mich gerne bei allen jenen bedanken, die mitgeholfen haben, dass diese Tour ein schöner Erfolg geworden ist:

 

  • Bei meinen beiden Schwestern, Marie-Christine und Maryvonne, die immer abwechselnd das Steuer in der Hand hatten, auf manchmal sehr langen Strecken. (Stimmt, in einer einzigen Aprilwoche waren jeden zweiten Tag einmal 600, dann fast 400, und zweimal 500 km zu bewältigen, das war vielleicht doch etwas viel…)
  • Bei allen unseren Freunden, die uns ihre Wohnungen geöffnet haben.  Ihr habt Euch die größte Mühe gegeben, um uns die Strapaze dieses Marathons zu erleichtern.  Ihr wart für uns da, habt uns unglaublich warm willkommen geheißen, richtige Freunde.  Ihr habt uns verwöhnt wie Könige!
  • Bei Euch allen, den Organisatoren und Euren Ortsgruppen, für alle die großartige Arbeit, die Ihr in die Organisierung dieser 22. Tour hineingesteckt habt.  Ich weiß wohl, wie viel Mühe das bedeutet: einen kostenlosen Saal zu finden, sämtliche Freunde und Bekanntschaften zu mobilisieren, die örtlichen Medien zu informieren, und dann die Abendveranstaltung selbst glatt über die Bühne zu bringen…  Ich weiß, wie Ihr dann zittert, am angegebenen Tag, wenn die Stunde sich nähert: „Werden sie kommen…?“  Das tut mir immer leid, Euch diese Unruhe aufzuladen.  Aber Ihr habt Euch große Mühe gegeben: die Säle waren schön, anziehend, freundlich geschmückt.  Sie haben es mir leichter gemacht, Euch von den Kindern zu erzählen, denn dazu habe ich eigentlich gar nicht das Talent, ich hatte mich immer gerne hinter Christian versteckt, ihm das Reden überlassen…
  • Und bei Euch, die Ihr gekommen seid, um uns zuzuhören, und Euch, den neuen Paten, die Ihr zur Familie von PSE dazu gestoßen seid.

 

Ich bin nun wieder in Phnom Penh, froh unsere Kinder und Internatsschüler wieder gefunden zu haben, die auch wieder am Flughafen waren, eine Rose in der Hand.  Froh auch darüber, weil ich weiß, dass viele andere Kinder nun zu uns kommen können.

 

Es war eine solche Freude, immer viel zu kurz, so viele Freunde wieder zu sehen, und eine ebensolche, neue kennen zu lernen und zu sehen, wie die Familie von PSE wächst und gedeiht.  Mit großer Rührung habe ich viel Großzügigkeit und Enthusiasmus erleben dürfen.  So freue ich mich schon auf die Tour von 2019, zum 23. Mal, aber vielleicht doch etwas kürzer!  Ich erwarte schon ab jetzt Eure Vorschläge dafür.

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PSE Newsletter Nr. 78

Nr. 78, März 2018

Für ein Kinderlächeln – PSE, Januar, Februar, März 2018, Nr. 78

 

Aus dem Elend zu einem Beruf – das klappt tatsächlich!

 

Das Elend ist nicht in jedem Fall offensichtlich.  In einem sich rasch entwickelnden Land, da versteckt es sich und man kann es übersehen.  Aber natürlich gibt es das Elend trotzdem, besonders für die Familien, die unter dem Regime der Roten Khmer keine Ausbildung erhalten haben und ohne diese keine Arbeit finden können.  Diese schlagen sich mit unsicheren kleinen Jobs durch, aber können mit der Entwicklung des Landes nicht mithalten.  Daher ist es vital, dass ihre Kinder eine richtige Bildung und Ausbildung erhalten.  Das wussten schon vor 22 Jahren die Kinder, die uns um etwas Essen baten und darum, zur Schule gehen zu dürfen.  Das war der Anfang von PSE.

 

Aber natürlich kann kein Kind friedlich lernen, wenn seine Familie tief im Elend steckt, es kann es sogar überhaupt nicht, wenn dieselbe Familie seine Hilfe zum Überleben nötig hat.  Wir ermöglichen also den Schulbesuch der Kinder, indem wir auch den Familien das Nötigste geben, damit der Schulbesuch sich unter den bestmöglichen Bedingungen vollziehen kann.

 

Diese Familien haben wir in 4 Kategorien eingeordnet, der Armut entsprechend.  Die 1. Kategorie sind die Ärmsten der Armen, jene, die weniger als 1,90 $ pro Person und Tag zum Leben haben (das ist die Armutsgrenze in Kambodscha, in den Städten).  Sie werden durch alle Hilfsprogramme von PSE unterstützt und sind die Mehrzahl unserer Familien: 58 %.  Danach die 2. Kategorie, etwas weniger arm, die zwischen 1,90 und 2,61 $ pro Person und Tag haben, das sind 38 % unserer Familien.  Die 3. Kategorie, mit nur 4 % vertreten, die zwischen 2,62 und 3,33 $ verdienen und schließlich die 4. Kategorie, nur 1 %, die zwischen 3,35 und 4 $ zum Leben haben.  Diese beiden Kategorien, an der oberen Grenze unserer Bedingungen, erhalten die Schul- und Lehrausbildung, diese gelten wirklich für alle, auch für jene mit Lernproblemen, aber diese letzten tragen finanziell zur Ausbildung bei, je nach ihren Möglichkeiten und werden nicht durch alle anderen Programme unterstützt.

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Einladung PSE Deutschland Frankfurt

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Invitation PSE Allemagne Frankfurt

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PSE Nr. 77

Nr. 77, Dezember 2017

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PSE Nachrichten Deutsch

Nr. 76, September 2017

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22. Einschulung der PSE-Kinder+Organigramm

Compl NLB n°2 – 22ème rentrée + Organigramme PP

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